Eine Corona-Ampel für das Gemeindeleben – Haushalte 2019/2021

Am 10. November haben der Kirchenrat und die Gemeindevertretung in der Bergkirche gemeinsam eine Corona-Ampel beraten und beschlossen (s. Bild). Wir bewegen uns als Gemeinde dabei in einer Grauzone: Die verfassungsrechlich garantierte Religionsfreiheit erlaubt uns viele Möglichkeiten, gleichzeitig sehen wir unsere Verantwortung, vorsichtig und umsichtig damit umzugehen. Für alle Zusammenkünfte sind wir verpflichtet, detaillierte Hygienekonzepte auszuarbeiten. Die Ampel-Regelung sieht vor, ob und in welcher Form Gottesdienste, Zusammenkünfte, Veranstaltungen und die Kirchenmusik in der kommenden Zeit stattfinden können. Wir orientieren uns dabei an den Inzidenzwerten für die Stadt Osnabrück. Je höher dieser Wert ist, desto stärker die Vorsichtsmaßnahmen:

  • Ab einem Inzidenzwert von 35 werden verstärkt die Mund-Nasen-Bedeckung genutzt und die Musikgruppen verkleinert.
  • Ab einem Wert von 50 sollen außer den Gottesdiensten und den Gremien keine Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen aus maximal 2 Haushalten stattfinden, die dem Gottesdienst dienenden Musikproben werden weiter eingeschränkt.
  • Ab einem Wert von 100 soll im Gottesdienst nicht mehr gesungen werden und außer notwendigen Gremiensitzungen keine Zusammenkünfte mehr stattfinden.
  • Ab einem Wert von 200 sollen auch keine Präsenz-Gottesdienste mehr stattfinden sondern auf Online-Möglichkeiten ausgewichen werden.

Jeweils am Donnerstag schauen wir auf den aktuellen Inzidenzwert und richten uns für die kommenden 7 Tage danach aus. Aktuelle Infos gibt es dazu im freitäglichen Newsletter sowie hier auf der Webseite.

Haushalte 2019 und 2021

Beide Gremien haben den bereits geprüften Haushalt 2019 in Augenschein genommen und genehmigt. Das Haushaltsjahr 2019 war ein gutes Jahr: Aufgrund einmaliger Effekte sowie aufgeschobener Bauerhaltungsmaßnahmen konnten ca. 20.000 Euro weniger ausgegeben werden, als eingenommen wurden. Strukturell werden die Herausforderungen jedoch größer: Augrund sinkender Mitgliedszahlen und damit verbunden sinkender Kirchensteuereinnahmen – die durch die Corona-Pandemie noch stärker sinken können – wird für das Haushaltsjahr 2021 ein leichtes Defizit von ca. 5.000 Euro veranschlagt. Dieses Defizit strukturell wieder in einen Ausgleich zu bringen wird eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre bilden.