»Mord an Oury Jalloh – Gegen die Straflosigkeit« (Vortragsabend)

Aktionsmotiv Internationale Wochen gegen Rassismus 2018 (Quelle: Büro für Friedenskultur, Stadt Osnabrück)

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 12.–25. März (Download Programmheft) veranstaltet die Ev.-ref. Gemeinde Osnabrück zusammen mit der Oury-Jalloh-Initiative einen Vortragsabend zum Fall Oury Jalloh.

Am 7. Januar 2005 starb der gebürtige Sierra Leoner Oury Jalloh im Polizeigewahrsam in Dessau. Er verbrannte, an Händen und Füßen auf einer feuerfest ummantelten Matratze gefesselt, in seiner Zelle bis zur Unkenntlichkeit. Seitdem haben Ermittler und Behörden immer von Selbstmord gesprochen – gegen viele Gutachten. Als sich im Frühjahr 2017 endlich auch die Staatsanwaltschaft Dessau von der Selbstmordtheorie verabschiedet und von der Beteiligung Dritter ausgeht, wird ihr der Fall entzogen, die Ermittlungen werden kurz danach von der Staatsanwaltschaft Halle eingestellt.

Referentinnen und Referenten der Oury-Jalloh-Initiative werden über ihre Arbeit informieren, Fragen beantworten und mit den Besucherinnen und Besuchern über das Ermittlungsdesaster diskutieren.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Informationen: Derk-Olaf Steggewentz, Tel. 0160 7732336

Mo., 19. März
19.00 Uhr  
Gemeindehaus Bergkirche
Bergstraße 16
49076 Osnabrück
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