Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
»Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen!«
Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945, wird jährlich bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Heutiges Erinnern kann ein Versuch sein, den Opfern des nationalsozialistischen Terrors die ihnen geraubte Menschenwürde zurückzugeben. Zugleich setzen Veranstaltungen wie diese ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus.
Wir laden ein zu verschiedenen Formen des Gedenkens:
Ökumenische Gedenkfeier für die Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen
Dienstag, 27. Januar, 9:30 Uhr
Marienkirche, Markt
Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung
Dienstag, 27. Januar, 17 Uhr
Gedenktafel unter den Arkaden der Stadtbibliothek, Markt 1
im Anschluss
»Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus«
Eröffnung der Sonderausstellung
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6
»Antisemitismus – Geschichte und Gegenwart«
Vortrag von Prof. em. Dr. Rüdiger Robert, Münster
Donnerstag, 29. Januar, 19 Uhr
Volkshochschule, Bergstraße 8
»Kreisler trifft Kreisler« – Konzert für Geige, Klavier und Gesang
Sonntag, 1. Februar, 16:30 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Veranstaltungssaal
»Das brennende Gewissen« – Lesung von Christoph Weigold
Mittwoch, 4. Februar, 19 Uhr
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6
»Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus«
Sonderausstellung
27. Januar bis 29. März
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6
Vor über 90 Jahren, am 30. Januar 1933, übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung. Sie etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten, verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen.
Bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft spielten die Konzentrationslager (KZ) eine zentrale Rolle. Heute kennen viele Menschen die Namen der großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Buchenwald oder Auschwitz, aber nur wenige haben bislang von frühen Konzentrationslagern wie Ahrensbök oder Breitenau gehört. In den ersten Monaten der NS-Diktatur, oft nur für kurze Zeit, eingerichtet, dienten sie der Erprobung von Instrumentarien der Gewalt.
An elf Themenstationen beleuchtet die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ die Rolle und Funktion, die diesen und vielen weiteren frühen Konzentrationslagern in der NS-Zeit zukam. Anhand zahlreicher Biografien von Verfolgten zeigt sie auf, wie diese Lager zur Errichtung und Absicherung der nationalsozialistischen Herrschaft beitrugen. Den Ausgangspunkt bilden die 15 Lager, an die in den an der Ausstellung beteiligten Gedenkstätten erinnert wird. Sie stehen exemplarisch für die mehr als 90 frühen Konzentrationslager im Deutschen Reich.
Dienstag bis Freitag
10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag
11 bis 17 Uhr

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