Konzert des Ensembles Flauto Dolce mit Alter Musik aus Rumänien und Europa

Das Ensemble Flauto Dolce (Foto: Flauto Dolce)

Das Ensemble Flauto Dolce (Foto: Flauto Dolce)

Die Ev.-ref. Gemeinde lädt herzlich ein zu einem Konzert des Ensembles Flauto Dolce aus Cluj, Rumänien. Unter dem Titel Când eram mai tinerică – Als ich noch eine Jüngere war spielt das Ensemble auf historischen Instrumenten Stücke des 17. und 18. Jahrhunderts, die die Vielfalt der Kulturen in der Alten Musik Rumäniens erklingen lassen.

Das Programm:

  • Aus dem Codex Caioni (Siebenbürgen): Fantasia (Alessandro Grandi) – Salve Regina (anonym) – Jubilate Deo (Lodovico Viadana) – Benedictus es Domine (Alessandro Grandi)
  • Dario Castello: Sonata Prima a due soprani
  • Traditionelle armenische Lieder aus Rumänien (Gherla/Armenopolis): Intro – Seran – Shoger – Karun – Urin
  • Joseph Bengraf: Saltus Hungaricus – Franz Pfeifer: Ungarisches Lied (Tartózkodó kérelem) – Anonym: Tänze
  • Johann Sebastian Bach: Fantasia G-Dur BWV 572
  • Johann Sartorius: Arie Ach, süsses Wort
  • Anonym: Sonate au Bestref turque (François Rouschitzki)  Când eram mai tinerică (François Rouschitzki)
  • Traditionelle chassidische Lieder aus der rumänischen Maramuresch

Das Ensemble bilden Zoltan Majo (künstlerische Leitung, Blockflöten), Maria Szabo (Blockflöten), Noemi Miklos (Cembalo, Orgel) und Mihaela Maxim (Sopran).

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.


Das Ensemble Flauto Dolce wurde im Jahr 2000 in Cluj (Rumänien) von Zoltan Majo gegründet. Das wichtigste Ziel des Ensembles ist es, Werken der Renaissance, des Barock, des Rokoko und zeitgenössischer Musik einen Platz im Musikleben zu sichern. Ebenso ist das Ensemble bemüht, frühe rumänische Musik aus alten Manuskripten für die Konzertpraxis einzurichten und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Repertoire des Ensembles Flauto Dolce beschränkt sich jedoch nicht auf Alte Musik, sondern umfasst auch moderne Kunst. In diesem Sinne hat es dem Publikum schon viele neue Werke zeitgenössischer Meister vorgestellt. Das Flauto Dolce Ensemble konzertiert in Rumänien, Österreich, Spanien, Frankreich, Italien, Israel, der Schweiz, Deutschland, der Slowakei, Serbien, Slowenien und Ungarn. Das Ensemble ist Initiator eines gemeinsamen Projektes zwischen Italien, Slowenien und  Rumänien zur Förderung der Barockmusik in diesen drei Ländern, das Teil des Kulturprogramms der Europäischen Union für 2007–2013 war und von der Europäischen Kommission mitfinanziert wurde.

Der künstlerische Leiter Zoltan Majo absolvierte sein Studium an der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Cluj (Klausenburg). Er besuchte Meisterkurse in Budapest und Thun (mit Sabine Kaipaunen), Sopron/Ungarn (bei Anneke Boeke) und Krieglach/Österreich (bei Michael Oman). Als unermüdlicher Verfechter der Bewegung der Alten Musik in Rumänien war er im Laufe der Jahre Gründer mehrerer Ensembles für Alte Musik. Als Kammermusiker trat er in den meisten europäischen Ländern auf. Derzeit lehrt er an der Babeş-Bolyai-Universität in Cluj.

Mihaela Maxim, studierte an der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Cluj. Sie besuchte Meisterkurse bei Lucia Stanescu, Corneliu Murgu und Mariana Nicolesco. Sie hat ihr Studium der Alten Musik 2008 in Norwegen (Trondheim) bei Jan van Elsacker und in Österreich (Krieglach) bei Mieke van der Sluis vervollständigt. Mihaela Maxim hat eine bedeutende und intensive Konzerttätigkeit. Sie hat einige zeitgenössische Musikstücke von rumänischen Komponisten uraufgeführt. Sie ist freischaffend.

Maria Szabo hat an der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Cluj studiert und sich auf  Blockflöte spezialisiert. Derzeit unterrichtet sie auch an der Musikakademie. Sie hat Meisterkurse in Budapest (Ungarn) und in Trondheim (Norwegen) bei Peter Holtslag, in Karlsruhe (Deutschland) bei Marion Verbruggen, in Thun (Schweiz) bei Sabine und Tuomas Kaipainen, sowie in Krieglach (Österreich) bei Michael Oman besucht. Sie lehrt Musik an der Waldorfschule in Cluj.

Noemi Miklos hat an der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Cluj studiert und sich unter der Leitung von Ursula Philippi und Erich Türk auf Orgel spezialisiert. Anschließend hat sie an mehreren Meisterkursen und Seminaren in Rumänien und Deutschland teilgenommen und als Erasmus-Studentin ein Semester an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau studiert. Im Jahre 2005 gewann sie den Publikumspreis beim Zürich-Wiedikoner Orgelwettbewerb. Sie lehrt an der Babeş-Bolyai-Universität Cluj.

Do., 25. Juni
19.30 Uhr  
Bergkirche
Bergstraße 16
49076 Osnabrück
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